Neuigkeiten von den Buckeltourern:

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Mein erster Tag in den Alpen - Erfahrungsbericht von Jutta Bülter

Nach 6 Jahren Pause habe ich im Frühjahr 2008 beschlossen, wieder Motorrad zu fahren. Nach einer kleinen Verwirrung mit einem meiner Körpergröße nicht ganz angemessenem Motorrad und einer etwas holprigen ersten Saison, ging es dann im nächsten Jahr mit einem anderen Motorrad in die nächste Saison. Alles lief gut und so hieß es dann im Juni 2009:  auf in die französischen Alpen!!!

Gut, auch in meinem ersten „Motorrad-Leben“ habe ich es nicht in die Alpen geschafft - aber was soll das schon heißen?

Waren doch schon so viele da… So meine Gedanken im Vorfeld. Jörg hatte mir viel über die französischen Alpen erzählt: plötzlich auftretende, heftigste Gewitter, schlechte Infrastruktur, andere Straßenverhältnisse usw. All das hielt mich nicht ab und so saß ich dann morgens an meinem ersten Urlaubstag aufgeregt auf meinem Motorrad und freute mich auf die vielen französischen Alpenpässe, Ausblicke und die mich erwartenden leckeren regionalen Köstlichkeiten. Der Tag sollte erlebnisreich werden. Und er wurde es… 

Also, bei Sonne und schönstem blauen Himmel ging es los: Von unserer „Alm“ in Chorges (in den Hautes Alpes) vorbei am schönen Lac de Serre Poncon, über Embrun zum Col de la Bonette. Wow:  mit 2802m der höchste Punkt, den man in den gesamten Alpen auf asphaltierter und durchgehender Straße anfahren kann – und das war meiner erster Pass! Oben angekommen war ich stolz wie sonst wer und dachte, dass ich Großes geleistet habe. 

 

Gigantische Aussicht!

 Immer noch bei blauem Himmel und schönstem Sonnenschein ging es weiter durch Täler und über weitere Berge. Doch kurz nach Mittag zogen einige Wolken auf. Aber das irritierte mich gar nicht und wenn es auch einen kleinen Schauer geben sollte: mir egal, denn es gibt ja nur schlechte Kleidung. Überrascht war ich daher auch als Jörg meinte, es wäre wohl besser mal anzuhalten und die Regenklamotten anzuziehen. Zu dem Zeitpunkt eine für mich übertriebene Aktion. Aber gut, ich wollte ja auch nicht gleich am ersten Tag Diskussionen herunter brechen… Also rechts ran und Regenklamotten an.

 

Nur noch Sekunden…

 Und dann, ich hatte noch nicht einmal ganz meine Regenhose an, ging es auch schon los: der Himmel wurde schwarz und riss auf – leider nicht mit Sonnenschein, sondern mit einem Regenschauer, der es in sich  hatte. Wir haben dann etwas gewartet, aber da keine Besserung in Sicht und es eigentlich auch gar nicht sooo schlimm war, ging es weiter. Die Landschaft blieb schön und gigantisch und das, was ein heftiger Regenschauer war, entwickelte sich zu einem wahren Wolkenbruch, der dann nahtlos in ein heftiges Gewitter überging. Sollte Jörg mit seinen Geschichten doch Recht gehabt haben?

 Ja, er hatte Recht und das was mich in den nächsten Stunden erwarten sollte, hätte ich mir in meinen kühnsten Gedanken nicht vorstellen können… Bei Roubion floss das Wasser in bestimmt 20cm hohen Bächen den Berg herunter. Leider nicht nur schönes klares Regenwasser, sondern reichhaltig angefüllt mit Schlamm, Sand und sonstigem Dreck. Die Straße unter dem Motorrad war nicht mehr zu sehen, aber unter dem ganzen glitschigen Zeugs blieb die Hoffnung, dass es noch einen festen Untergrund gibt. Ich hatte nur noch den Wunsch anzuhalten, mich unterzustellen und, dass das Alles schnell vorbei geht. Nur leider war es nicht drin mitten auf der Straße stehen zu bleiben und aufzugeben. Also weiter! Dann endlich an einer einsamen Straßenkreuzung: ein Wanderschild mit einem übergroßen Dach von ca. 15cm! Hätte nie gedacht, dass ich mal dankbar bin für solche opulenten Unterstellmöglichkeiten. Und tatsächlich nach einiger Zeit ließ der Regen etwas nach und nach einer Weile war sogar die Straße wieder zu erkennen.

 Also, weiter und nichts wie nach Hause. Sind ja nur noch 140km und vielleicht gibt es ja eine Abkürzung. So meine Gedanken. Aber nein, leider gibt es in den französischen Alpen keine Schnellstraße nach Hause… Es gibt nur den Col xy und dann über den Col sowieso und nach weiteren 18 Cols ist man dann auch wieder zu Hause. Es hilft also alles nichts und irgendwie muss man ja nach Hause.

 Neben dem schon wieder dunkler werdenden Himmel gab es dann aber weitere Probleme: der Sprit neigte sich dem Ende und der Hunger entwickelte sich langsam zu einem ausgesprochenen Hungerast. Leider weit und breit keine Lösung für unsere Probleme in Sicht… Prima, dachte ich, ist ja echt toll in den Alpen… Gott sei Dank, hatte ich Müsliriegel im Gepäck. Mit dem Tanken war es dann etwas einfacher. In einem verlassenen Dorf gab es tatsächlich eine Tankstelle. Nachdem wir den Automaten mit der Kreditkarte gefüttert hatten, erhielten wir dann auch die ersehnte Flüssigkeit.

Froh darüber, wenigstens dieses Problem gelöst zu haben, riss auch schon wieder der Himmel auf und schüttete alles was er wohl gerade an Flüssigkeit übrig hatte auf uns nieder. Dieses Mal hatten wir aber glücklicherweise eine Unterstellmöglichkeit und Unterhaltung gab es dann auch. Ein gestrandeter polnischer Lkw-Fahrer erklärte uns in einer Mischung aus polnisch, französisch und deutsch, dass für den Rest des heutigen Tages mit keiner Besserung zu rechnen sei und wir mal besser nach einer Unterkunft Ausschau halten sollten.

Das war der Moment, in dem mein Kampfgeist erwachte:140km? Pah, nichts einfacher als das! Und so ging es dann weiter erst einmal bei halbwegs trockenem Wetter weiter. Vor dem Col Cayolle kamen wir dann noch in einen Stau. Nein, kein Verkehrsstau, sondern vielmehr ein Schaf-Stau. Die Bauern der Umgebung hatten sich wohl überlegt, dass heute ein guter Tag wäre um ihre Schafe auf eine andere Weide zu treiben. Nun gut, umzingelt von hunderten von Schafen wird man demütig und wartet geduldig ab, bis die lieben Tiere ihres Weges gezogen sind.

 

Das Ende ist noch nicht in Sicht!!!!

Nach ca. einer halben Stunde ging es dann weiter. Nicht lange und es regnete wieder. Aber nicht genug, es wurde auch noch nebelig! Den Col Cayolle habe ich dann im gefühlten Blindflug absolviert. Immerhin - meinen Vorderreifen konnte ich noch sehen.

Aufräumarbeiten am Col Cayolle - einen Tag später… Bei Sonne ist es einfach nur gigantisch!

Aber noch nicht genug: im Ubaye-Tal wurden wir dann von der Polizei rausgewunken. Es ging nicht mehr weiter, da der örtliche Fluss die Ufer mitgerissen und sich überlegt hatte, diese würden sich auf unserer Straße nach Hause unheimlich gut machen. Ich dachte: ok, nehmen wir halt einen Umweg. Aber auch hier wurde ich in die Realität zurück geholt: Es gab keinen Umweg, sondern nur diese eine Straße nach Hause.

Mit Räumfahrzeugen hatte es die französische Feuerwehr dann auch nach einer weiteren Stunde geschafft, die Straße wieder so weit zu räumen, dass wir weiter fahren konnten. Und siehe da, der Regen hatte auch aufgehört. Am Lac de Serre Poncon eröffnete Jörg mir dann, dass es jetzt auch eine Abkürzung geben würde. Nämlich nicht um den ganzen großen See herum, sondern einfach über einen kleinen Buckel. Juhu und das wo der Himmel gerade wieder dunkel wurde!

Die Abkürzung entpuppte sich dann als kleine Serpentinenstraße: Spitzkehre rechts, 20m geradeaus, Spitzkehre links, 20m geradeaus, Spitzkehre rechts, 20m geradeaus usw. Und das Ganze über ca. 10km und das bei einer Straßenbreite von 150cm… Aber auch das ging dann irgendwie vorbei und abends um 22 Uhr waren wir dann endlich wieder auf unserer „Alm“! Meine ersten Worte waren: schön ist es in den französischen Alpen!!!

Nach einer ordentlichen Portion Spaghetti, einer Flasche Wein und `nem Schnaps fing ich dann an zu realisieren, was an diesem Tag eigentlich alles passiert ist. Mein Fazit nach diesem Tag war: viel schlimmer kann es jetzt nicht mehr kommen! Was so alles passieren kann, muss mir auch niemand mehr erzählen: ich glaube es. Aber mit gestärktem Selbstbewusstsein wurden die nächsten Tage klasse, denn ich hatte ja die Gewissheit: irgendwie geht es schon weiter!

Ja und auch Motorradklamotten kann man trocknen!

 

 

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Wintertour „Vom Schwein zum Schnitzel“

Am letzten Januar-Wochenende traf sich eine kleine Schar saisonbedingt vereinsamter Buckeltourer am Haupttor eines großen Gewerbebetriebes in Rheda (Ostwestfalen) - dem Fleischwerk B. & C.Tönnies.
Witterungsbedingt waren es kurzfristig etwas weniger geworden als geplant – auch auf präsidiale Präsenz mussten wir leider verzichten. (Ja, aber der kommt auch noch, zur Grillsaison, garantiert! P.W.)


 Weißkittel während der Besichtigung

Die „Moderation“ übernahmen an diesem Tag Wolfgang und Ralf, die uns den Weg vom rosafarbenen Schwein zum Filet, Gehacktem oder der Bratwurst näherbringen wollten. Gespannt was uns wohl erwarten würde, folgten 14 Neugierige den Zweien auf das Firmengelände in einen Besucherraum vorbei an Viehtransportern, großen Kühlhallen und Lkw-Laderampen. Hier stellte uns Ralf erst einmal zwei Azubis (w) vor, die uns den Tag über begleiteten und auch dabei halfen die erforderliche Schutzkleidung anzulegen. Nachdem wir alle die Gummistiefel, weiße Hose und Kittel, Haarnetz (welches manche vielleicht nicht so dringend gebraucht hätten) und kopfabdeckende Haube mit Mundschutz erhalten hatten, sahen wir aus wie etwas zwischen OP-Personal und Astronauten … und hatten schon jetzt unseren Spaß dabei.

Bevor es losging, wurden wir von Ralf noch angehalten gut aufzupassen, damit wir den sich an die Führung anschließenden schriftlichen Test auch bestehen könnten!?

Aus hygienischen Gründen begann die Führung am Ende der Produktionskette mit den SB-Artikeln, die auch fast jeder aus dem Angebot der großen Discounter kennen dürfte. Die Anzahl der Verpackungsmaschinen und der Produktionsstraßen ließen bereits vermuten, was noch alles auf uns zukommen würde. Nach einer Einführung in die Qualitätskontrolle am Endprodukt und einem Einblick in die Geheimnisse der Bratwurst-Produktion ging es dann weiter zu Convenience-Produkten und „Don´t call it Schnitzel“. In der Versuchsküche verkosteten wir ein frisch produziertes „Schnitzel“ – ausgerechnet ein Gemüse-Toasty, der den ersten aufkommenden Hunger stillte.
Bei jedem Wechsel in einen neuen Produktionsbereich mussten Hygieneschleusen durchquert werden, wo die Hände gewaschen, desinfiziert und die Stiefel gebürstet wurden. Ein Blick ins Hochregallager in Europas größtem Kühlhaus vermittelte uns einen weiteren Eindruck von den verarbeiteten Mengen in diesem Betrieb. Die sehr personalintensive Zerlegearbeit von der Schweinehälfte zu Schinken, Filet, Haxen, Nacken, Kotelettsträngen usw. war beeindruckend. Nach dem vielen verarbeiteten Fleisch, welches durchaus Appetit machte, gab es zur Halbzeit eine würzige Gulaschsuppe zum Mittag in der Betriebskantine.

Eine Schweinehälfte, die zerlegt wird, war aber auch mal lebendig. Jetzt sahen wir den Weg des angelieferten Schweins über den Ruhebereich, den Betäubungsaufzug, das Töten und Ausbluten vorbei an den Veterinären des Landkreises ins Schweinehälften-Kühlhaus. Highlights waren hier die „Schweinehölle“, in der die Borsten mittels riesiger Bunsenbrenner entfernt werden und der „Arschbohrer“, der sicherstellt, dass vor dem Ausnehmen der Enddarm gelehrt ist, um Verunreinigungen zu vermeiden.

Nach so vielen Informationen ging die Führung nach fast fünf Stunden zu Ende. Wir konnten uns wieder der Astronauten-Kleidung entledigen und zu unserer Verwunderung mussten wir tatsächlich schriftlich Fragen beantworten. Die wohlwollende Bewertung unserer abgegebenen Antworten durch die zwei Azubis und Ralf brachte uns ein paar schöne Werbegeschenke ein.

Unser herzlicher Dank gebührt Ralf und Wolfgang und den zwei Azubis, die uns mit interessanten Informationen versorgten und für alle Fragen offen waren. Ebenfalls natürlich unseren Dank an die Firma Tönnies, die dieses überhaupt möglich machte.

Es war ein interessanter, ausführlicher Einblick in einen Produktionsprozess, der sicherlich nicht alltäglich ist.

Nach soviel Fleisch trafen wir uns danach in dem neben dem Werksverkauf angrenzenden Cafe zu Kaffee und Kuchen bzw. Tiramisu. Richi war einer der Wenigen, der die Öffnungszeiten des Werksverkaufes beachtet hatte und aufgrund der vorherrschenden Außentemperaturen die Gelegenheit nutzte, einen Einkauf zu tätigen, der seiner Haushaltsgröße eigentlich nicht entsprach.

Fast alle Buckeltourer verlängerten dieses Zusammenkommen in einem nahegelegenen Hotel um einen geselligen Abend. Das Essen (durchaus nicht fleischlos) war hervorragend und die gesellige Runde an der Bar beschloss den Tag aufs angenehmste.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen zu Buckeltourer untypischen späten 9 Uhr verabschiedeten wir uns voneinander in heimatliche Gefilde. Als Winteraktivität fanden wir diese Veranstaltung sehr interessant und hoffen auf vergleichbare Wiederholung.

Kerstin & Axel

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28.12.2009
Aus der Rubik Abenteuer des Alltags:
"Le Tunnel ést ouvert" Col de Parpaillon 2009 befahren von Jörg Lingsminat

Montag, 29.06.09
Samstag sind Jutta und ich in Chorges angekommen. Der lang ersehnte Frankreichurlaub. Dieses Mal hab ich mir als Highlight ein Schmankerl ausgesucht: Den Col du Parpaillon, ein alter Militärpass, der südlich von Embrun von Les Orres nach La Condamine-Châtelard führt. 2640m hoch, ungefähr 45 km - aber die haben es in sich...

Oben, auf der Passhöhe befindet sich der berüchtigte Tunnel du Parpaillon. Der Scheiteltunnel des Passes wurde 1901 fertiggestellt und seitdem soll da wohl keiner mehr was dran gemacht haben... Im Winter durch große Stahltüren verschlossen, gibt er die Befahrbarkeit des Passes vor.
Aus dem Internet hab ich erfahren, daß der Pass, dessen Befahren so "halb legal" ist, vor ein paar Wochen noch zu war. Ich frage also Michel, meinen Vermieter nach dem Parpaillon. Michel, selbst Motorradfahrer, wenn auch die Spinnweben in der Verkleidung seiner alten K nicht von enormer Aktivität in jüngster Zeit zeugen, schaut mich verwundert an. In unserem üblichen Mischmasch aus meinem radebrechenden Französisch, seinen paar Brocken Englisch und Händen und Füssen gibt er aber bereitwillig Auskunft:

"Das ist keine Strasse..." meint er.
"Ich weiß." Sage ich.
"Und Du willst da rüber?" fragt er.
"Ja"
"DAMIT?" Er zeigt auf die VStrom und schaut mich mitleidig an.
"Ja"

Schließlich erzählt er mir, das ein Bekannter von ihm vor ein paar Tagen mit einem Geländewagen über den Parpaillon gefahren ist. Das hätte geklappt. Die Tore des Scheiteltunnels sind wohl offen. Es kann also losgehen, mal sehen, wann wir das die Tage hinkriegen.

Dienstag, 30.06.
Heute haben wir eine große Runde durch den Mercantour Nationalpark gedreht. Col de Vars, Col de la Bonette... Schön.... Bis uns nach dem Bonette die Gewitterfront erwischte. Klatschnass haben wir uns 140km über den Col de la Cayolle nach Hause gekämpft. Schafherden, Gewitter, Schlammlawinen...


 Määh.....

Kurz vor Le Lauzet ist im Ubayetal der Hang abgerutscht. Die Strasse ist blockiert. Wir müssen warten, bis die Bagger fertig sind. So wie es schon hier unten ist, will ich gar nicht wissen, wie es oben auf dem Parpaillon aussieht. Der Tunnel muss warten...

Sonntag, 05.07.
Sonne, schönes Wetter. Heute soll es nun losgehen. Um die Mittagszeit fahre ich allein Richtung Embrun. Von dort zweigt eine kleine Strasse ab. Ein schmales, geflicktes Asphaltband windet sich in engen Kehren nach Crévoux in die Berge, im Wald überall Franzosen beim Sonntagsausflug, der Col du Parpaillon ist ganz normal beschildert.


 Ja so ist das halt mit Legenden.... manchmal hängt schon ein Schild dran!

Ein Stück hinter Crévoux endet die Strasse abrupt und geht in eine Geröllpiste über. Kein Sperrschild, gar nix. Also doch ganz legal. Die Franzosen dort schauen mich mitleidig an, als ich weiterfahre. Nach der ersten Kehre frage ich mich, ob das alles hier wirklich eine gute Idee ist...
Die ersten drei, vier Kilometer sind wirklich heftig. Die Piste besteht im wesentlichen aus grobem Schotter, Geröll und tiefen Rinnen. Grosse Steine zwingen immer wieder zu wildem Slalom. Und ganz schön steil... Wenn das jetzt über gut 20 km so weitergeht, na danke... Die Kehren sind nicht leicht zu nehmen, da die weit mehr als faustgrossen Steine und tiefen Auswaschungen eine teilweise kuriose Linienwahl erfordern. Ich schwitze wie ein Schw...
Nach einer ganzen Weile wird die Piste langsam besser. Es sind immer noch tiefe Rinnen da, aber es ist nicht mehr ganz so steinig und nicht mehr so steil. Ein Lada und ein Landrover markieren das Ende der Zivilisation. Hier ist praktisch niemand mehr. Die Berge in der Mittagssonne werden dafür immer spektakulärer.

Ein Bach quert die Piste mitten in einer Kehre und hat dort eine tiefe, breite Rinne ausgewaschen, durch die sprudelnd 15cm tief das Wasser läuft. Gott sei Dank sind die Steine am Grund nicht besonders glatt, die bordsteinhohe Kante, die sich ausgewaschen hat, schon...


 Nach einem Bächlein helle....

Ein Stückchen weiter bleibt nur die halbe Fahrbahn übrig: Die Schneeschmelze, die hier oben wohl immer noch anhält, hat die andere Seite in einen Bachlauf verwandelt. Wo es nass ist, ist es einfach nur höllisch glatt. Noch ein paar Kilometer, eine letzte Kurve und da ist er: Der Scheiteltunnel. Und - ja!!! Die Tore sind offen!


 Einfahrt in den Bärenarsch....

Der gemauerte Eingang liegt in 2640m Höhe auf einer Plattform, die aus Matsch, Steinen und zwei, drei großen Schneebrettern besteht. Drinnen völlige Dunkelheit. Ich halte an und drehe mich um. Das Panorama erschlägt einen fast!


 Geniale Aussicht....

Bei diesem klarem Wetter kann man ewig weit über die Berge schauen. Grüne und schneebedeckte Gipfel, so weit das Auge reicht und - keinerlei menschliche Ansiedlung in Sicht. Einfach gewaltig. Ich genieße eine Weile fast demütig die Aussicht und gehe dann zum Eingang des Tunnels. In diesem Moment sehe ich Lichter im Tunnel, es dröhnt, das einem die Ohren klingen - ein Höllenlärm!
Kurz darauf kommen zwei französische Quadfahrer aus dem Tunnel. Ich frage sie, wie es im Tunnel aussieht. "Nass und glatt" bekomme ich zu hören. "Und noch etwas Eis." Sie schauen auf mein Motorrad. Nach einem zweimaligen "doucement!!!" brettern sie talwärts.

Ich schaue mich vorne im Tunnel noch mal um.


 Mit Blitz geht's - aber wer hat schon so ein Fernlicht am Motorrad? Niemand. Ist auch gut so, dann sieht man nicht so viel.

Der recht roh ausgemauerte Tunnel besteht am Boden nur aus festgestampftem Lehm und Steinen. Überall fließt Wasser, von der Decke tropft es. Kann ganz schön glatt werden so was... Es ist Stockdunkel! Nach ein paar Metern sieht man absolut nix mehr. Das kann ja heiter werden... Geht man aber ein Stück hinein, sieht man am Ende schon wieder Licht, ca. 500m sind es. Wird schon irgendwie gehen...
Ich fahre in den Tunnel hinein. Schon nach ein paar Metern schluckt der Tunnel fast das ganze Scheinwerferlicht. Es ist stockdunkel! Es ist schweineglatt! Das Moped rutscht hin und her und keilt beim Gasgeben nach links und rechts aus, bei dem Licht hab ich aber keine Ahnung, auf was... Nach ungefähr 50m sehe ich dann nur noch eine schwarze glänzende Fläche. Eis? Wasser? Es ist eine riesige Pfütze, die die ganze Tunnelbreite einnimmt und sich als gut 10-15cm tief herausstellt. Der Boden scheint nur aus tiefem Schlamm zu bestehen, die VStrom keilt wie wild. Wenn ich mich hier ablege, prost Mahlzeit...
Kaum hab ich wieder Luft geholt, kommt dasselbe noch mal. Nur das ich mitten im Tunnel durch die Pfütze an einem großen Eisblock vorbei schlingere. Nach der dritten Pfütze ist mir alles egal. Verschiedene Stufen von Mattschwarz bis glänzend Schwarz am Boden markieren schlicht verschiedene Arten von Schweineglatt... Rutschend und schlingernd kann ich mich nur am trüben Lichtschein des Tunnelausgangs orientieren, um die Balance zu halten. Noch nie waren 500m soo weit... Endlich sehe ich den Ausgang vor mir: geschafft!


 Ausfahrt aus der Unterwelt

Als ich aus dem Tunnel herauskomme, stehe ich wieder auf einer ähnlichen Plattform wie am Eingang und schaue fasziniert auf das wahnsinnige Panorama. Die Ruine rechts neben mir muss die alte Militärstation gewesen sein. Und nach zweimaligem Hingucken kann ich sogar sehen, wo der Weg weitergeht!


 Nach dem Tunnel wird es einfacher....


die Aussicht bleibt grandios

Die Piste windet sich eng um den Berg und kommt direkt dahinter im 40grad Winkel nach unten wieder zurück! Die Kehre ist nicht zu sehen. Sieht ziemlich wüst aus...
Die Kehre hinter dem Berg ist nicht ganz so steil wie vermutet und der steile Abstieg sieht von da vorne schlimmer aus, als er ist. Der Untergrund ist hier wesentlich ebener und fester als auf der anderen Seite. Nach einer kurzen Geraden windet sich die Piste jetzt in wilden, steilen Kehren talwärts. Und es sind viele! Mal was neues, Stilfser Joch ohne Straße...


 lässt sich einfacher abwärts fahren - Vorsicht in den Kehren!

Wegen der tiefen Auswaschungen und Steine ist durchaus die eine oder andere Trialeinlage gefordert. Die Kehren sind dadurch teilweise saueng. Vor der grandiosen Kulisse macht das aber wirklich Spaß!!! Von unten kommt mir ein Italiener mit einem Crosser entgegen. Wir Stoppen und unterhalten uns kurz. Er schaut auf die Vstrom, grinst (wieso eigentlich?!) erzählt, das er schon zum zweiten Mal hier rüber fährt und schwärmt von dem unglaublichen Panorama.
Als er geradezu losprescht, schaue ich ihm neidisch hinterher. In diesem Moment wünsche ich mir auch 130kg Moped und einen knappen Kilometer Federweg...

Noch ein paar Kehren, dann läuft die Strecke langsam in ein absolut einsames Hochtal aus.


 Fast wieder in der Zivilisation

Wunderschön hier. Nach ein paar Kilometern geht es tiefer, erste Bäume künden vom Tal. Ein erstes, einsames Gehöft zeigt den Anfang der Zivilisation an. Über eine Holzbrücke geht es am Haus vorbei in den Wald. Hier ist die Piste einfach nur schön. Zwar ein paar tiefe Schlaglöcher zu umkurven, aber kaum noch Steine. Schliesslich komme ich an einen Fluss, an dem eine Gruppe Franzosen Rast macht. Ich halte an und mache ein Päuschen. Eine alte Dame sitzt auf einer Bank und schaut mich an.

"Vous traverser le col?" Fragt sie.
" Oui" sage ich. (Mein Französisch ist fantastisch...)
"Le Tunnel est ouvert?"
"Oui" (Ich laufe zur Hochform auf...)

Sie erzählt mir, das der Tunnel immer erst gegen Ende Juni geöffnet wird und das es für dieses Jahr recht früh ist, da durch zu fahren. Hab ich gemerkt...

Ein paar Kilometer weiter ist die Piste zu Ende. Der Asphalt hat mich wieder. Auf einer gut ausgebauten französischen Tränkdecke fliege ich durch das Ubayetal nach Hause. Das Moped und ich sehen aus wie Sau. Ich weiß genau: Ich würde es immer wieder tun...

Samstag, 11.07.09
Tag der Abreise. Michel fragt mich, wie es war mit dem Parpaillon. "Fantastique!" meine ich. Er schaut mich an wie einen armen Irren und hilft mir beim Aufladen.

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13.12.2009
Die Buckeltourer spenden ein Motorrad für afrikanische Gesundheitshelfer an UNICEF

Mit den Überschüssen und Spenden der Mitfahrer/Mitglieder 2009 konnten die Buckeltourer ein Motorrad für afrikanische Gesundheitshelfer spenden:


 

Die Fahrzeuge werden eingesetzt, um abgelegene und schwer erreichbare Dörfer mit Medikamenten und Impfstoffen zu versorgen. Die Motorräder sind robuste, kleine Maschinen, wie sie z.B. auch in der Landwirtschaft in Australien oder Neuseeland eingesetzt werden.

Nähere Infos zu einer Spende im UNICEF-Spendenshop: https://www.unicef.de/4987.html


 

 

Wir hoffen, daß die Fahrer damit immer unfallfrei durchkommen, vielen helfen können und wir einen kleinen Beitrag zur Arbeit von UNICEF leisten konnten.
Vielleicht klappt es 2010 ja noch einmal? Wir werden uns jedenfalls dafür anstrengen!

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05.05.2009
Kurventraining I beim ADAC Fahrsicherheitszentrum in Grevenbroich am 4.5.09

Beginn 18 Uhr, Dauer vier Stunden, insgesamt 10 Teilnehmer. Von den Buckeltourern drei: Stephanie Westenhoff, Thomas Fox und ich.
Platz satt: die Gruppe hatte das komplette Areal für sich allein. Schwerpunkt war die Blickführung (Entkoppeln von Fahrtrichtung und Blickrichtung) und das richtige Anfahren der Kurven. Ist bei mir auch bitter nötig, die Honda schleift bereits ihre Angstnippel und meine Stiefelsohlen ab. Ich fahr' einfach zu eng an, und hab' die Füße zu tief unten. Ich bin das von der 1150 GS so gewohnt, da kann man ja schlunzen, ist ja alles hoch genug.

Außerdem hab' ich einen steifen Hals und guck' nicht richtig. Thomas und Steffi können das natürlich viel besser - war ja klar!

Wir haben von 18 Uhr bis viertel vor acht am "Berg" auf dem kleinen Kreis geübt. Die Gruppe wurde geteilt, jeder bekam in der anderen Gruppe einen Partner, der die Fahrerei betrachtete und Anregungen gab. Dann wurde jeweils ca. 10 Minuten am Stück gefahren. Der Trainer wuselte inzwischen in den Kurven rum und gab über Handzeichen Hinweise. Danach Feedback durch Partner und Trainer. War gut gemacht.

Nach 20 Uhr Erweiterung auf den hinteren Teil des Platzes. Alle fuhren gemeinsam auf einem großen Rundkurs. Für's Überholen in der Gruppe war eine Gerade vorgegeben. Hat prima geklappt mit dem Überholen, es ließ sich auch mit unterschiedlichen Leistungsstufen entspannt fahren. Und die CB1300 läßt beim Rausbeschleunigen aus der Kurve in die Überholgerade auch die Borkener Hayabusa ziemlich alt aussehen, grins....

Anschließend fahren auf dem ganzen Platz. Mit dem Trainer vorne weg als Abschluß. Gesamtfahrstrecke des Training ca. 80 km in vier Stunden.

Fazit: Danke an Uwe für das gut gemachte Training. Hat Spaß gemacht, war sehr lehrreich und unter den Bedingungen mit einer Gruppe auf dem Patz geradezu ideal. Dauer von 18 Uhr bis ca. 22:40 (Nachbesprechung). Ist natürlich heftig, wenn man nach einem vollen Arbeitstag zum Training fährt und anschließend noch 100km nach Hause hat und morgens wieder arbeiten muss. Aber es lohnt sich!

Peter Westenhoff

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29.01.2009
Gründungs- und Ehrenmitglied Reiner Fauß verstorben

Reiner Fauß ist nach langer schwerer Krankheit am Dienstag, den 27.1. im Alter von 52 Jahren im Krankenhaus in Rockenhausen verstorben.


.Reiner mit Buckeltourern in seiner Küche

Viele der "älteren" Buckeltourer kennen Reiner schon seit Werner Maliks Buckeltouren. Er war damals Herbergsvater in der JH Steinbach am Donnersberg, einer JH, in der die Buckeltourer später lange Ihre Ostertouren durchgeführt haben. Ich erinnere an die tollen Buffets und die von ihm organisierten Weinproben.

Bei der Gründung des Vereins Ostern 1997 war Reiner eines der Gründungsmitglieder und seit 2001 genau wie seine Frau Edda Ehrenmitglied des Vereins.

Reiner war ein ausgezeichneter Koch und ein großherziger Gastgeber, nicht nur in der Jugendherberge, sondern auch in seinem Privathaus in Steinbach. Ich denke nur an das Jahr 2001, als wir alle an Ostern bei Ihm zu Hause bewirtet worden sind.
Dankbar erinnere auch ich mich an das schöne Fest anläßlich meines vierzigsten Geburtstags, das er für mich organisiert hat.

Seine Fröhlichkeit war ansteckend! Und ein Geschichtenerzähler vor dem Herrn war er! Ich muß immer noch schmunzeln, wenn ich an seine "esotherischen Getränke" zwecks Ergänzung von Mineralstoffen bei Radtouren denke. Und einem von uns hat er den Spitznamen "Nutella" verpasst. Zu Recht, wie jeder weiß.

Aber wir haben nicht nur zusammen gefeiert und gequatscht. Auch wer etwas zu bereden hatte, fand in ihm immer einen aufmerksamen Zuhörer und guten Ratgeber.

Leider haben Edda und Reiner es letztes Jahr nicht geschafft, zum 10jährigen Vereinsjubiläum nach Bad Ems zu kommen. Es ging ihm schon damals nicht mehr gut genug dafür.

Wir trauern mit Edda und den beiden Töchtern. Einen wie Reiner Fauß vergisst man nicht. 

Peter Westenhoff - für die Buckeltourer

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3. Dezember 2007
Das Kinderhospitz Balthasar bedankt sich für die Spende aus den Überschüssen des Jahres 2006. Gern geschehen!

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24. November 2007
Buckeltourer unterstützen "Club der Bärenfreunde e.V.:
Die Jahreshauptversammlung hat auf Vorschlag von Stephie Kliche-Deinl und Ralf Deinl beschlossen: 775 Euro, ein Drittel der Überschüsse 2007 geht an den Club der Bärenfreunde e.V. als kleiner Beitrag für die Ausstattung des ausgebrannten Kindergartens in Marl-Sinsen
Der DRK-Kindergarten wurde von Unbekannten nachts angezündet und brannte fast vollständig nieder. Der Schaden wird auf 250.000 Euro geschätzt. Der Förderverein "Club der Bärenfreunde e.V." des Kindergartens unterstützt den Wiederaufbau tatkräftig und sammelt Sach- und Geldspenden für Spielzeug und Einrichtung.


Buckeltourer bei der Scheckübergabe
hinten v.l.;
Stephanie Kliche-Deinl, Ralf Deinl, Oliver Porcher, Marie Schulmeyer, Michael Meier, Conny Lammers und Britta Barabas; vorne v.l.: Kay Schulmeyer und Jula Kulbartsch
 

Kinder und Betreuerinnen im Notquartier

aus der "Marler Zeitung" über die Buckeltourer

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29. September 2007
Aus der Rubik "Abenteuer des Alltags" oder "unterwegs mit meiner Adoptivtochter":
Der kleine Hannes biegt von der großen Straße ab:

Kleiner Horrortrip gefällig? Es fing alles ganz harmlos an, wie in jedem Stephen King Film: die ersten Minuten bestehen aus Landschaftsbildern, harmloser Handlung und netten Menschen. Doch man weiß ja – es ist ein Horrorfilm – also sucht man als Zuschauer nach den ersten Anzeichen für Ungewöhnliches. Die Protagonisten merken davon noch nichts – so wie ich und Steffie am zweiten Tag unserer Heimreise.


Schweiz bei bestem Wetter - alles easy
aber dann - Hannes biegt ab.

Die Heimreise sollte so was werden wie der Nachtisch zu einem gelungenen Hauptgericht. Nach gleichem Rezept übrigens wie die Vorspeise: zwei Tage Anfahrt auf den Spuren (Roadbooks) der Alpenchallenge 2002 – gaanz leckere Strecken!

Der erste Tag war klasse. Die beiden St. Bernhards waren der Hauptgang der Nachspeise, zwischendurch haben wir noch den ein oder anderen niedrigeren Berg vernascht. Wir haben uns Zeit gelassen und Italien genossen.

Am zweiten Tag starten wir morgens unterhalb vom Großen St. Bernhard und fahren erst mal die breite, langweilige Straße runter Richtung Martigny. Vorher, in Sembranche, will ich auf einen ganz kleinen Doppelpass hinauf, der ebenfalls aus dem Roadbook der Alpenchallenge 2002 stammt: der Col des Planches (1411m) und der Col de Lein (ca. 1685). Ich habe beide ab ca. 1200m als Schotter- bzw. Waldweg in Erinnerung, aber ganz gut mit einer Nicht-Enduro befahrbar. Entlohnt wird man durch den Ausblick von da oben – traumhaft.

Es kam zunächst alles wie ich dachte: Der Ausblick von der Serpentinenanfahrt auf der Südseite ist wirklich traumhaft – Steffies Fotos sind der Beweis. Ab da, wo der Schotter beginnt ist Saxon als Zielort an jedem Abzweig ausgeschildert, der Doppelpass wird also offensichtlich oft auch von Ortsunkundigen befahren. Weit oben auf der Passhöhe kommt aber das erste Mal der Stephen-King-Effekt: da steht ein Schild „Tunnel bei Sapin Haut (das ist auf der Nordseite ganz unten, fast schon in Saxon) gesperrt“ - und dann noch irgendwas von „Déviation über Martigny“. Das mit der Déviation hätte mich misstrauisch machen müssen, denn das bedeutete eigentlich, den ganzen Aufstieg zurück und unten auf den Hauptstraßen um den Berg herum. Aber so etwas wird normalerweise immer schon unten angezeigt, kann also gar nicht sein. Zu Steffie sage ich noch: Da wird sicher zumindest eine Möglichkeit für Fußgänger sein und da kommen wir dann auch durch. Also weiter.

Auf der Nordseite kommt dann irgendwann wieder eine geteerte schmale Straße – gut  befahrbar. Dann wieder die ersten Häuser, mit Gärten und Autos davor. Stephen King, die zweite: mir hätte auffallen können, dass mehrheitlich Allradautos vor den Hütten standen. Aber ich bin ja Protagonist. Ich denke, hier sind Anwohner, die ja auch irgendwie nach unten durchkommen müssten. Tja, müssten!

Na jedenfalls: kein Schild mehr „tunnel fermé“ oder so was. Also offensichtlich alles in Ordnung.

Immer mehr Autos (Allradler), aber ich denke mir immer noch nichts dabei und die Leute, die uns sehen, schauen uns etwas länger nach, als sonst üblich (King, die dritte!).
Dann plötzlich nach einer Kurve doch: „Route fermé“! Aber keine 5m vor der Barriere gibt es einen kleinen Durchgang im Gebüsch – geteert. Eng und steil nach unten, aber geteert. Hier also machen sich die Einheimischen durch! Rein ins Gebüsch! Uiiiih ist das eng! Und steil! Und die Kurven sind „undurchsichtig“, weil das Gebüsch so dicht ist. Aber egal. Ich hupe vor jeder Kurve, es kommt keiner und alle sind noch fröhlich. Uuuups, das war eine besonders spitze Spitzkehre! (King, die vierte: Wie kommen da die Einheimischen mit ihren Autos durch – hätte ich zumindest denken können?) Dann ein kleines Stück geradeaus, viel breiter als oben und dann wieder Schotter, oder Waldweg, oder so ... gaaaanz harmlos.  

Rein in den Waldweg! Uiiiih der ist ja noch enger! Die Einheimischen müssen gut sein! Der Waldweg wird ein Hohlweg der schmaler als mein Mopped lang ist. Umdrehen ist jetzt nicht mehr. Die Reifenspuren liegen 10cm tiefer und bestehen aus Sand und Kies, die Mittelspur aus Kies und taschenbuchgroßen Hinkelsteinen. Und - uiiiih jetzt wird’s wirklich steil! Sch....., sch....., sch..... ! Die BMW schiebt nach vorne ohne Ende, versetzt ständig auf den Steinen oder im Sand und tanzt regelrecht! Kein gutes Gefühl! Steffie filmt das Ganze – die hat Nerven! Das ABS klackert wie verrückt. Ich versuche so langsam zu fahren wie es geht, um unter dem Regelbereich zu bleiben. Geht, ufff! Eine Kehre nach der anderen! Wie machen das die Einheimischen? Egal, die können ja auch nicht mehr umdrehen.  

Vor der nächsten Kehre schiebt die Fuhre geradeaus Richtung Baum. 20cm davor komme ich zum Stehen und lassen erstmal Steffie absteigen. Meine Augen gehen nach rechts in Richtung weiterer „Straßen“-Verlauf und – ich kann es nicht glauben – ich sehe keinen Weg mehr: der knickt ein paar Meter weiter soo steil ab, dass er nicht mehr sichtbar ist!! Sch....., sch....., sch.....!
Mit 60kg weniger Ballast (gelogen: Steffi wiegt höchsten 50 kg!, P.W.) geht das bestimmt besser – denke ich noch, schalte das ABS ab und nehme all meinen Mut zusammen und lasse die Fuhre weiter rollen, rutschen, schlingern. Diese Art, mein Motorrad zu bewegen will mir so gar nicht gefallen. Dann kommt der Knick abwärts!


Der Abstieg
für den Gegenverkehr ist wirklich nicht viel Platz...

SCHEISSE! Es sind 45 Grad! Nicht Prozent!

Grad! Stehen bleiben geht nicht mehr, also runter. Sch...., sch....., sch..... ! Die Reifenspuren sind jetzt bis zu 20cm tief – von Allradautos tiefer gebaggert – und nur noch mit Sand gefüllt. Ich versuche durch ständiges Slalom fahren von einer Rille über den Mittelhügel in die gegenüberliegende Spur das Tempo zu drosseln und wenigstens die Illusion von Kontrolle über die BMW zu behalten.

 Steffie hält zu Fuß mein Tempo locker mit. Sie rutscht mir hinterher und kommt langsam ins Schwitzen. Mir fließt der erste Tropfen Angstschweiß ins linke Auge. Vor der nächsten Spitzkehre hat mich Steffie überholt und sie kriegt nicht mit, dass ich wieder stehen geblieben bin; einfach weil ich mich nicht weiter traue und weil ich total fertig bin. Aber das war ein Fehler: ich brauche nur um meinen schwarzen Eisenhaufen wieder in Bewegung zu bringen viel mehr Mut als für das eigentliche Fahren. Ich hole tief Luft und irgendwann – die Einheimischen schaffen das ja auch – rolle ich wieder, diesmal wieder mit ABS, denn ohne war es noch schlimmer.

Ich hatte wohl die letzten 15 Jahre auf dem Motorrad keine Situation mehr erlebt, in der ich wirklich Angst gehabt hätte, aber jetzt liegen alle Nerven blank. Ich glaube jetzt nicht mehr, dass ich ohne Abzulegen unten ankomme. Ich habe die Fuhre einfach nicht mehr im Griff, sie macht was sie will. Sie rutscht vorne, sie rutscht hinten, sie stellt sich quer, bockt, wird nach Belieben langsamer, wird schneller und ich hocke drauf und habe einfach Angst.

 Schlimmer kann es nicht kommen (King, die fünfte) – denke ich – da steht Steffie in der nächsten Spitzkehre vor mir und ruft – mit ziemlich großen Augen: da kommt einer von unten hoch!
Ein Land Rover bratzt um die Spitzkehre! Vermutlich mit allen Sperren drin und in der Geländeuntersetzung. Meine einzige Chance – schließlich hat der von unten Kommende Vorfahrt – ist eine kleine Lücke im Gebüsch rechts. Sie ist so lang wie die BMW, ich müsste also dort anhalten. Nur leider steigt sie von der „Straße“ im 45° Winkel an. Das heißt: linker Fuß ohne Bodenkontakt, rechter müsste eigentlich auf der Bremse bleiben, dann müsste ich mit der rechten Hand irgendwo einen Baum als Halt erwischen. Während ich das alles denke, hat der Landy-Fahrer wohl schon meine ziemlich großen Augen gesehen, lässt sein geniales Gerät rückwärts runter rollen und drückt ihn auf einem flacheren Stück seitlich ins Gebüsch. Ich bin heilfroh, dass ich doch nicht noch einmal anhalten musste und rolle an Steffie vorbei dem Landy hinterher. Steffie ist wieder cool genug, das zu filmen. Unten steht noch ein Allradler, der das Ganze beobachtet hat. Am Landyfahrer vorbei – ich rufe „merci“ - sagen dessen Augen „was ein Glück, dass er mir nicht in den Kotflügel geknallt ist“ – am zweiten Allradler (einem Jeep) vorbei – ich rufe „merci“ – steht in dessen Fahreraugen „mein Gott ist der durchgeknallt“.

Es ist zum ersten Mal etwas flacher und die BMW steht. Ich bin nicht runter gefallen, ich zittere nur ein wenig, ich keuche, aber ich bin oben geblieben! Aber warum fahren die beiden anderen nicht? Weil noch ein dritter hinter mir den Hang hinunterrumpelt. Diesmal ein Toyota Landcruiser mit kaum mehr Kontrolle über sein Gerät, als vorher ich. Links ein Ast und rechts ein Teil des Gebüschs sind seine Trophäen. Zum ersten Mal wankt mein Vertrauen in die Künste der Einheimischen. Als er mich passiert ernte ich auch kaum ein Lächeln: der gute Mann war voll damit beschäftigt, ohne Feindberührung an mir vorbei zu kommen.  

Ich schicke jetzt Steffie voraus, damit sie mich in den nächsten Kurven potentiellen einheimischen Hasardeuren ankündigen kann. Diese Vorhut beruhigt mich etwas – auch weil ich mir sage: fahr weiter und sei ruhig, es hätte schlimmer kommen können. Und ich fahre weiter und es kommt schlimmer: nein, immer noch 45°; nein, nichts Schlimmeres als der Sand vorher; aber diesmal kommen quer verlaufende Wasser-Ablaufrinnen dazu. Tief sind sie und das Profil entspricht meiner Vorderreifengröße. Geradeaus würde ich mein Vorderrad wie einen Dartpfeil dort hineinspicken und würde einen sauberen Frontweelie machen. Also muss ich die Rinnen im schrägstmöglichen Winkel nehmen. Raus aus dem Sand, über die Mitte und rein in den Sand – und wieder: raus aus dem Sand, über die Mitte und rein in den Sand. Spurwechsel hatte ich ja schon geübt. Ich bleibe auch hier oben und etwas Bestimmtes fängt an, mir Spaß zu machen: ich sehe das Ende des Elends vor mir!

 Fünf oder sechs Meter nach der letzten Rinne mündet mein Schotter-Albtraum auf einem festen, EBENEN Stück Teer. Ich will nur noch dahin! Nichts anderes mehr! Und dann abstellen und abzittern!

Und irgendwann ist er da, dieser Segen von Teer, dieses Meer von Grip, dieses zweifüßige-Abstützen-Können, dieser Traum von der überstandenen Angst. Mir ist egal, ob jemand kommen könnte: ich stelle die BMW einfach quer auf diesem Stück ab und atme auf. Einziger Gedanke: Das glaubt uns keiner – da war mir noch nicht klar, dass Steffie gefilmt hatte – und deshalb bitte ich sie um ein Beweisfoto für den Steilhang: ich gehe noch einmal ein paar Schritte in den Hohlweg zurück, um im Vergleich zu mir die Schräge zu verdeutlichen.

 Der „Rest“ der Strecke bis Saxon ist Erholung: eng, aber geteert; unübersichtlich, aber voraussehbar; steil, aber mit Grip. Wir haben noch ein Foto aus größerer Entfernung von diesem „Rest“, damit man mal sieht, was einem nach so einem Horrortrip einfach vorkommt.

Danach bin ich wie in Trance erst noch zwei Kilometer auf der N9 gefahren, bis ich gemerkt habe, dass ich anhalten muss, um die Nerven etwas abkühlen zu lassen. Abschließender Gedanke: nie wieder will ich ein „Route fermé“-Schild ignorieren. Aber schon kurz danach geht der Gedanke weiter: dieser Vorsatz wird wohl nicht lange halten, denn das passiert bestimmt kein zweites Mal. Außerdem fahre ich dann bestimmt weiter, weil es noch schlimmer hätte kommen können und ich werde weiter fahren ...

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28. September 2007
Birgit über ihre Heimfahrt von der Alpentour aus Rencurel:

... und was ich da noch zu der Alpentour 2007 erzählen wollte:

Mit der von unserem Präsidenten Peter empfohlenen ADAC (plus)-Mitgliedschaft habe ich abschließend zur diesjährigen Alpentour ziemlich gute Erfahrungen machen können. Seit über einem Jahr Mitglied, konnte ich am letzten Tag meiner Rückreise noch in Frankreich diese unglaublichen Dienste des ADAC in Anspruch nehmen.

Weil ich infolge einer rasend schnell auftretenden Sehnenscheidenentzündung am Samstag Abend dann am Sonntag Morgen weder die Finger noch meine linke Hand insgesamt bewegen konnte, fuhr mich frühmorgens mein freundlicher mitreisender Jost mit seinem Motorrad zu dem von unseren Gastleuten der Auberge mit dem wunderschönen Namen "Le Jardin de la Rivière" in Foncine le Haut gesuchten Bereitschaftsdoktor - hab' ich ein Glück im Unglück! -, bevor sich Jost nach unserer Rückkunft mit seiner Heidrun weiter auf den Weg Richtung Autoreisezug Lörrach machen musste. Ich winkte Heidrun und Jost zum Abschied und in der Hoffnung, sie noch am Abend im Autoreisezug wieder zu treffen.

ADAC-satzungsgemäß bin ich also leider durch diese Handgelenkentzündung in den Zustand der Fahruntüchtigkeit gekommen, denn wie bekannt ist, muss man als Motorradfahrer die linke Hand zum Kuppeln bewegen können. Dass ich dies nicht mehr konnte wurde mir und dem ADAC von dem französischen Arzt nach der Untersuchung auch attestiert (per Telefon und Fax).

Unter besonderem Hinweis auf die bereits von mir für mein Motorrad und mich gebuchte Rückfahrt im Autoreisezug ab Lörrach bekam ich wider aller Erwartungen schon rund 2 Stunden nach meiner Meldung und der ärztlichen Bestätigung vom ADAC die telefonische Zusage, dass sowohl mein Krad als auch ich noch am selben Tag um 14.30 Uhr von einem Abschleppunternehmen aus Freiburg/D abgeholt und ca. 250 km nach Lörrach zu meinem gebuchten Zug - Beginn der Verladung dort 20 Uhr - gebracht würden. Dies, obwohl grundsätzlich nach ADAC-Bedingungen solche Zwischenfälle bereits 3 Tage vor dem voraussichtlichen ADAC-Einsatz anzuzeigen wären. Jedenfalls war ich über diese Mitteilung, dass ich doch noch wie geplant nach Hause kommen konnte, natürlich sehr, sehr froh.

Leider erreichte mich der ADAC-Wagen aus Freiburg/D trotz meiner Nachfragen (gibt das 'ne Handy-Rechnung!) erst um 16.50 Uhr. Das Motorrad wurde aber ruckizucki verladen ("Was haben Sie denn? Können Sie ihr Motorrad nicht mal schnell auf den Wagen fahren?"...) und ab ging's. Der Fahrer, ein netter und mit meinem Einverständnis ketterauchender Mittfünfziger - ich musste mich aus den weiter unten angeführten Gründen nämlich ziemlich gut mit ihm stellen -, gab an, nichts davon zu wissen, wann er mit uns in Lörrach sein müsste, erwies sich aber als guter Gesundheitsratgeber (Muskel- und Gelenktrainingshinweise für's Motorradfahren) ... und Fahrer. Genau das musste er tatsächlich auch sein, als er die schnellste Strecke durch die Schweiz über verstopfte Autobahnen Richtung Lörrach fuhr. Eigentlich war ich froh, dass ein "Navi" in seinem Auto montiert war, erkannte aber bald, dass es nicht immer von Vorteil ist, wenn man nicht nur die restliche Reisezeit, sondern auch den genauen Zeitpunkt der Ankunft am Ziel ablesen kann, denn diese Ankunftszeit deckte sich schon bald nach einigen Verkehrsstockungen genau mit dem Abfahrtszeitpunkt meines Autoreisezuges...

Ohne auf nähere nervenaufreibende Einzelheiten eingehen zu wollen kann ich jetzt im Nachhinein aber dazu schreiben, dass wir den besagten Zug noch "locker" erreichten, zwar sozusagen in letzter Minute, wir aber dennoch den von mir telefonisch vorab immer wieder informierten Jost noch an der Verladestation wartend antrafen (super - hat der Jost Nerven!). Jost holte auch mit Hilfe des ADAC-Mannes mein Motorrad vom ADAC-Auto und fuhr es auf den Zug. Der ADAC-Fahrer brachte mich zeitgleich nebst meinem Gepäck zum auf dem selben Gleis wartenden Wagon mit der an der Tür stehenden und winkenden Heidrun. Kaum 5 Minuten später setzte sich der Autoreisezug ... mit Heidrun, Jost und Birgit ... in Bewegung.

Fazit:
Trotz aller widriger Umstände bin ich doch so froh, dass ich zum einen mit Jost und Heidrun unterwegs war und ich zum anderen Mitglied des ADAC (plus)-Clubs bin und also dessen Dienste beanspruchen konnte, denn womöglich, und das ist gar nicht so lustig wie sich dieser Bericht an manchen Stellen vielleicht liest, würde ich noch heute daran arbeiten müssen, mein Motorrad irgendwie wieder aus Frankreich nach Hause zu bekommen.

Übrigens:
Trotz aller Fahrkünste des netten ADAC-Fahrers ist er leider doch noch in Lörrach (oder kurz davor) geblitzt worden. Tut mir echt leid. Genau weiß ich aber nicht mehr, wo es war, weil ich ja so sehr damit beschäftigt war, die ADAC-Stau-Ausweichmanöver zu beobachten, mit Jost zu telefonieren, damit er den Zug lange genug festhalten würde und ganz nebenher noch das Navi ganz genau im Auge zu behalten ...

Aus dem Blitz-Ding kommt der nette ADAC-Typ wahrscheinlich auch nicht so ohne Weiteres raus, weil er seine Warnblinkleute diesmal einmal nicht eingeschaltet hatte ...

Herzlichst

Birgit

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22. Mai 2007
Stephanie über ihre Teilnahme bei den (Wieder)einsteigern:
 

... Super gut hat es mir gefallen. Johannes ist total nett und super geduldig, du hast nicht zuviel versprochen.

Eine gute Übung war schon die Anfahrt, da es sich an diesem Tag schon gut eingeregnet hatte und Zeit für Angst beim Fahren auf nassen Strassen hatte da keinen Platz, sonst hätte ich gleich zu Hause bleiben können.

Schon am ersten Abend war ich total platt von der Anreise, aber die Infos zum Thema in der Gruppe fahren und was Johannes noch so erklärt hat, war auf jeden Fall wichtig und interessant. Ich finde, dass das alles wirklich klasse organisiert wird von euch.

Der Donnerstag war auch ein ziemlicher Regentag, wobei es am Nachmittag dann schöner wurde. Bis auf eine TN in der Gruppe, waren alle ziemlich geduldig mit mir und Kerstin hat dann am nächsten Tag in die andere Gruppe gewechselt, wo sie sich wohler gefühlt hat. Ich war halt zu langsam und habe zuviel gebremst.

Freitag dann bestes Wetter, da habe ich mich dann schon ein wenig mehr getraut und es hat auch alles ganz gut geklappt, bei trockenen Strassen ist der Fahrspaß schon größer. Ich habe festgestellt, dass ich bergauf lieber fahre als bergab, ein paar Kehren waren auch dabei. Teilweise habe ich schon Blut und Wasser geschwitzt, aber der Spaßfaktor war in 90 - 95% der Fälle in den drei Tagen immer vorhanden.
Die 5 - 10% ziehe ich auch nur ab, weil ich am letzten Tag dann einen ziemlichen Mist zusammengefahren habe, was erst gegen Nachmittag einigermaßen besser wurde. Mir taten die Leute leid, die hinter mir hergefahren sind. Sie haben sich zum Glück ein wenig zurückfallen lassen, sodass sie letztlich dann doch ein bisschen ihr Ding fahren konnten.

Also alles in allem, bin ich froh, dass du mich noch einmal ermutigt hast mitzufahren. Ich habe mich total wohl gefühlt und bin auch wieder ein deutliches Stück sicherer geworden. Jetzt heißt es immer schön am Ball bleiben.

Wenn ihr irgendwelche Events habt, wo man auch als nicht so fortgeschrittene Bikerin mal mitfahren kann, würde ich mich über eine Info sehr freuen. Ansonsten habe ich auf jeden Fall großes Interesse daran im nächsten Jahr die Anfänger- und Wiedereinsteigertour wieder mitzumachen.

Ganz herzliche Grüße auch noch an Johannes und vielen Dank nochmals für dein Anschieben :-).

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16. Dezember 2006
Weihnachtsfeier der Buckeltourer in der JH Duisburg Nord

Die Weihnachtsfeier war 2006 nicht nur kulinarisch ein Top-Ereignis. Traditionell haben sich zu dieser Veranstaltung in der motorradlosen Zeit wieder mehr als 35 Buckeltourer bei Karin und Werner Malik in der JH Duisburg Nord versammelt. Karin Malik hat wieder aufgeboten, was Küche und Keller in der JH hergeben. Beginnend mit selbstgebackenem Kuchen und leckerem Glühwein und einige Stündchen später einem leckeren Abendessen. Vielen Dank an Karin und ihr Team!

Künstlerischer Höhepunkt der Veranstaltung war ein kurzes Gastspiel unserer beiden Vereinsmitglieder Anne Luther und Hannes Tappert, die uns mit einigen Stücken auf der Gitarre unterhielten.

Hannes Tappert spielte hier einen siebensaitigen Eigenbau, der ihm musikalisch neue Möglichkeiten eröffnet. Sehr interessant waren die Erklärungen zu den Stücken und den technischen Details der verwendeten Instrumente.


Anne Luther und  Hannes Tappert

Hannes Tappert spielt seine Eigenkonstruktion

Herzlichen Dank den beiden Musiker für ihrem Beitrag zur Weihnachtsfeier!

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20. November 2006
Die
Buckeltourer unterstützen Kinder aus Tschernobyl


Buckeltourer bei der Spendenübergabe
von links: Michael Meier, Klaus Sunderbrink , Gaby Sunderbrink, Steffi Kliche-Deinl, Ralf Deinl und Helga Bock
von der Tschernobyl-Hilfe Haltern

Traditionell kommen Überschüsse und Spenden von Mitfahrern einem guten Zweck zugute. Die Buckeltourer haben dieses Jahr eine Teilung beschlossen: 750 Euro gehen an die Tschernobyl-Hilfe Haltern. Sie organisiert Ferienaufenthalte für Kinder aus der Region Tschernobyl in Deutschland. Im Sommer 2007 werden 20 strahlenkranke Kinder zusammen mit zwei Dolmetschern und zwei Ärzten auf der Insel Borkum Ruhe und Erholung finden. Die Buckeltourer freuen sich, dazu beigetragen zu haben!

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17. November 2005
Klaus-Dieter Heger verstorben.

Am Donnerstag, den 17.11.2005 verstarb unser Vereinsmitglied

Klaus-Dieter Heger aus Remseck bei Ludwigsburg

nach schwerer Krankheit mit knapp 50 Jahren im Krankenhaus "Schillerhöhe" in Stuttgart-Gerlingen.
Klaus-Dieter kam über Hans Sailer zu unserem Verein. Er war vielen von uns durch seine Teilnahme an den Alpentouren - immer zusammen mit seinem Freund Hans Sailer - gut bekannt.

Wir behalten ihn alle in guter Erinnerung und trauern mit seiner Lebensgefährtin Bärbel Koch.

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1. November 2005
Neues vom Kinderheim in Armenien -e
s gibt eine sehr gute Nachricht:

Nach dem jährlichen Besuch eines Mitgliedes der TAI hat die 1. Vorsitzende der TAI, Madeleine Bayer, beschlossen, zum Jahresende 2005 die Unterstützung für das Kinderhein einzustellen. Hier das entsprechendes Schreiben an unsere Mitglieder von Madeleine Bayer.

Nach ihren Angaben sind die Probleme des Kinderheims weitgehend gelöst, natürlich nicht nur allein durch unsere Spenden, sondern durch zwei weitere Großspender. Der Umbau des Kinderheims ist abgeschlossen, das Heim ist komplett saniert/renoviert. Durch laufende Zahlungen dieser Spender und des Staates ist auch die Zukunft des Heims - nach 17 Jahren! - endlich gesichert.

Das Kinderheim, einst und jetzt - deutlicher kann man es nicht zeigen:


der Hof mit der alten Heizanlage 1994

das alte Heizhaus für Kohle

die Spielmöglichkeiten früher

der Hof im Sommer 2005 mit neuer Heizung

die Waschräume früher

und heute
neue Waschmaschinen und Schleudern Räume heute - früher sparen wir uns
Schlafräume Tischtennisplatten

Der baufällige Eingang früher

und jetzt

Das Heim von der Straße aus gesehen

die Erinnerungstafel im Eingang

Madeleine Bayer erwägt, den Verein aufzulösen, da dessen Aufgabe mit der Weitergabe der Spenden dieses Jahres alle Projekt der TAI abgeschlossen sind und eine weitere Tätigkeit für das Heim nicht erforderlich ist. Sie sieht sich aus Gesundheits- und Altersgründen außer Stande, in Armenien ein neues Projekt zu fördern und zu kontrollieren.

Die die TAI und damit auch wir Buckeltourer können uns zu Gute halten, daß wir in den Jahren, in denen sonst niemand etwas getan hat, das Heim über Wasser gehalten haben. Ein schönes Gefühl - es wurde getan, was nötig war!

Das heißt für uns aber auch: wir müssen überlegen, was wir in Zukunft tun wollen, um unserem Vereinszweck gem §3 Satz 6 der Satzung genüge zu tun.:

"Aus den Teilnehmerbeiträgen resultierende Überschüsse werden Hilfsorganisationen, insbesondere der „Tübinger Armenien-Initiative e. V.“, zur Verfügung gestellt."

Bis zur nächsten Hauptversammlung hat der Vorstand folgende Übergangsregelung vereinbart:

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24. Januar 2004


Johannes in Öl
so hält er länger und die Midlife-Crisis läuft wie geschmiert! Herzlichen Glückwunsch!

NRW ganz oben: Die Tagesadresse lautet Ahaus im Westmünsterland und an so einer Ankündigung hängt immer eine bedeutende Festlichkeit, z.B. Kindstaufe, Hochzeit oder eine andere Tragödie.

Mit letzterem ist Johannes Stentrup beglückt. Nach einem halben Erdenleben unter vollen Segeln hinein in die Midlifecrisis. Im Boot sitzen einige, die diesen bedauernswerten Zustand bereits hinter sich, die Vielzahl der Gäste jedoch noch vor sich haben. Gesprächsstoff liefern beide Seiten. Johannes unterdessen versprüht gute Laune und so sind alle Gäste gehalten, gleiches zu tun. Der versammelte „Münsteraner“ verliert bei Hochprozentigem und über den Töpfen einer deftigen bodenständigen Küche erst seine Kühle und dann die Kontrolle an sich. So bleiben gegenseitige Sympathiebekundungen zwischen den Festgästen nicht aus.

Glückwünsche und andere Gemeinheiten der defilierenden Gästeschar läßt der Jubilar ohne sichtlichen äußeren Widerstand über sich ergehen.


Drei gratulierende Grazien
Frauen wo man hinblickte anlässlich Johannes 50stem - herzlichen Glückwunsch!

Mittendrin und schon vorbei verabschieden wir uns zur frühen Morgenstunde nicht ohne uns nach einer Mütze Schlaf von Park und Schloss Ahaus einen kleinen Eindruck verschafft zu haben.  (Wolfgang Stopp)

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Dienstag, 16. September 2003

Madeleine Bayer ist aus Armenien zurück:

Hallo Peter,

am Freitagmittag sind wir aus Armenien zurückgekommen und ich muss mich nun erst wieder ein paar Tage vom Reisestress, der Hitze (über 40°), einem Skorpionstich und einer aufgerissenen Zunge erholen.....

Viele Grüße

Madeleine

Hier ist ein Brief an uns vom Waisenhaus - die Direktor neigt ein wenig zu Übertreibungen...

 Dankesbrief vom Weisenhaus

Weitere Infos zur aktuellen Lage im Waisenhaus in Armenien folgen, sobald Madeleine wieder fit ist.

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Dienstag, 02. August 2001

Zum Thema "Abmahnungen" wegen der Verwendung des Begriffes "Buckeltour". 
Die Buckeltourer Motorradfreunde e.V. haben damit nicht zu tun! Nähere Infos hier.

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Dienstag, 24. April 2001

Ostern - kalter Saisonauftakt

Das kälteste Ostern seit 30 Jahren. Und die Buckeltourer mittendrin. Trotz der Kälte und des Schnees sind wir schön Motorrad gefahren. Hier ist der Bericht.

Touren 2001: Viele Touren sind schon voll belegt. Für die Buckeltour gibt es noch ein paar Plätze, für Südtirol noch einen. Nur für die Veranstaltungen im Herbst sind noch Plätze frei. Wer noch mitfahren möchte, soll sich bitte mit der Anmeldung beeilen.

Weitere Berichte: Luxemburg 2000 und Buckeltour 2000 fehlen noch, sind aber in Arbeit. Bitte noch etwas Geduld.

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Mittwoch, 21. Februar 2001

Es geht langsam aufwärts - endlich!

In der Garage ist alles fit. Die Batterien der Motorräder sind dank dem neuen elektronisch gesteuerten Ladegerät in Topform. Die Tage werden auch wieder länger. Es riecht manchmal schon nach Frühling....

Moderatorentreffen: Am 10 Februar trafen sich die Moderatoren in Lohmar, um mal zu besprechen, wer welche Tour mit (vor)fährt und wer was vorbereitet. Die Tourenplanungen für 2001 nehmen langsam feste Formen an. 
Vorschläge: Nächstes Jahr wollen wir die Touren, insbesondere die Pfalztour, wieder kleiner halten. Normalerweise nie mehr als 25 Personen inklusive Moderatoren, bei unseren Trainings maximal 20 Leute. Vor allem die Pfalztour macht uns "Sorgen". Es gibt einfach zu viele Leute, die mitfahren wollen. Kein Wunder, wer mal dabei war, kommt wieder. Ab 2002 ist bei 35 Personen inklusive Moderatoren definitiv Schluss. Da wir sehr viele Anmeldungen haben, gehen Vereinsmitglieder vor. Ansonsten gilt natürlich: wer zuerst kommt.... Eventuell bieten wir wegen des großen Interesses einen zweiten "Pfalztermin" am ersten Mai an. 
Für alle Touren gilt: wir schreiben die Touren aus, machen einen festen Anmeldeschluss 7-8 Wochen vorher. Wenn nicht genügend Leute zusammengekommen sind, müssen wir die Tour dann spätestens absagen, da die Jugendherbergen genaue Belegungszahlen brauchen und wir zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr (kostenfrei) stornieren können. Auch wenn es schade ist und sicher noch einige Leute auf den letzten Drücker mitfahren wollen: Planungssicherheit geht leider vor.

Touren 2001: Bei einigen Touren haben sich schon viele Leute angemeldet. Ostern ist schon voll belegt, für Luxemburg und Südtirol gibt es nur noch wenige Plätze. Wer noch mitfahren möchte, soll sich bitte mit der Anmeldung beeilen.
Die Eurotour findet auch 2001 nicht statt, es gibt leider zu wenig Interessenten. Vielleicht versuchen wir es noch mal, wenn der Euro dann da ist....

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Sonntag, 5. November 2000

Spätherbst - endlich November!

Motorleistung und Schräglagenfreiheit sind out. Die Vier-Zehner sind verschwunden. Supersportler frösteln abgemeldet unter ihren Planen. Auf der Strasse trifft man nur noch wenige Biker. Irgendwie sind es jedes Jahr wieder die gleichen. Gut, dass die noch da sind. Das Grüssen bekommt wieder seinen Sinn.
Die "alte" Mathilde - meine BMW 100GS Paris/Dakar - ist wieder mein Star. Warme Füße  und weich einsetzende Leistung auf glitschigem Untergrund dank dem braven Zwei-Ventiler Boxermotor. Auch die kleine DR 350 ist toll für kleine Waldwege und Schottersträsschen im Bergischen Land und auch mal in den Ardennen. Ungestörte Schüffeltouren nach dem Motto "wo ich schon immer mal reinfahren wollte, ohne gleich im Dreck zu liegen...". Wenn da nur nicht die lästige Geldverdienerei in der Firma wäre.... 

Ridin' never ends....

Saisonabschluss in Windeck-Rosbach - Motorradfahren und Party

Touristen - frisch aus Hawaii
Hawaii-Party - "Touris"
direkt aus Waikiki eingeflogen.
Ralf und Stephie bei Hulahula
Ralf Deinl und Stephie Kliche-Deinl:
wer länger kann, darf ....

Motorradfahren im herbstlichen Westerwald, Hauptversammlung der Buckeltourer und Party waren an diesem Wochenende angesagt. 

Genauer: Party im Hawaii-Stil. Denn Ralf Deinl und Stephie Kliche haben in Hawaii "heimlich" geheiratet. Die Buckeltourer haben eine Überraschungsparty für die beiden vorbereitet. Und das hat auch geklappt. Sie wollten uns überraschen - und wir haben zurücküberrascht. Mit einer Party und einem speziellen Doppelbett "am Strand" für die beiden.

Insgesamt 28 Leute - davon 18 Vereinsmitglieder waren da - und hatten jede Menge Spass. Am Samstag bei prima Wetter schön Motorradfahren, am Abend bei der Party. Herzlichen Dank an Frau Mössler-Tochtrup und das Team der Jugendherberge Rosbach für die tatkräftige Unterstützung!

Und noch mal an dieser Stelle: die besten Wünsche für Ralf und Stephie von den Buckeltourern!

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Donnerstag, 29. Juni 2000

Luxemburg Tour war eine runde Sache.

Die Tour in die Eifel bzw. nach Luxemburg war eine tolle Sache. Trotz der rapiden Wetterverschlechterung am Anreistag hatten wir richtig Glück: die Strassen waren zumeist trocken und kaum befahren. Und es war vor allem nicht mehr so heiss und schwül. Die Tour war mit 23 Personen gut besucht und hat allen viel Spass gemacht.

Eine Teilnehmerin schrieb danach: 

... wie Du Dir denken kannst, war Luxemburg für mich ein gottvolles Land zum Motorrad fahren, denn ich liebe es, durch Wälder mit schönen schwingenden Kurven zu fahren, um am Ende dieser noch mit herrlichen Ausblicken über die hügelige Landschaft belohnt zu werden. Also mal wieder eine Tour für Herz und Seele ..... und Magen, denn das Essen kam sicher auch nicht zu kurz. Mit Stephanie in einer Gruppe zu fahren war pures Vergnügen und hat beim Fahren und Anhalten wirklich großen Spaß gemacht! Jederzeit wieder! :-)

Ja, so ist dieses Land: klein aber oho! Man kann die Seele baumeln aber auch fliegen lassen. Demnächst hierzu ein Bericht von Andrea Jakubus und Thomas Ochmann und auch dieser Site. Wir fahren bestimmt wieder hin!

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Samstag, 10. Juni 2000

Euro-Tour 2000 findet dieses Jahr nicht statt

Sorry, wegen Urlaubssperre muss die Tour leider verschoben werden. Aufs nächste Jahr. Dann heißt es eben: Euro-Tour 2001. Auch egal, denn die Idee wird nicht schlechter. Und: aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Neuer Stammtisch im Südwesten

Der erste Stammtisch im Südwesten findet am Dienstag, den 13.6.2000 ab 19:30 im Gasthaus "Zum Neuen Schwanen" in Dossenheim bei Heidelberg statt. Alle Buckeltourer bzw. Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Stammtisch soll zukünftig jeden letzten Dienstag im Monat stattfinden. 

Hier gibt's alle Infos zu unseren Stammtischen

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Sonntag, 7. Mai 2000

Vortour nach Luxemburg

An diesem Wochenende war die Vortour nach Luxemburg angesagt. Stephie Kliche, Stefan Rämisch, Peter Westenhoff und Ralf Deinl waren zusammen im Hinkelshof und haben Touren für Fronleichnam vorgefahren. Wunderbare Straßen warten auf die Buckeltourer. Wir haben im Hinkelshof auch gut gegessen und auch die Eifeler Schlafzimmer waren sehr bequem. Auch das Heu ist sehr bequem. Es sind noch ein paar Plätze im Heu frei - es lohnt sich sicher!

Unfall in Luxemburg
Erste Hilfe bei Unfall in Luxemburg:
Glücklicherweise ziemlich glimpflich abgelaufen

Auf dem Rückweg war Ralf Deinl (leider) wieder mal in seinem Element - der zweite Unfall in diesem Jahr, bei dem er erste Hilfe leisten musste: auf dem Weg zur Dreiländergrenze im Norden Belgiens ist ein niederländischer Harley-Fahrer verunglückt und wir hatten alle Hände voll zu tun. Er hat sich ziemlich am Rücken verletzt und wir mussten ihn vor allem an zuviel Bewegung hindern.
Hat aber alles prima geklappt. Von hier aus noch mal "gute Besserung"! 

Ganz klar: so ein erste Hilfe Training bei Michael Poppe ist eine wirklich gute Vorbereitung für solche Fälle. 
Die Versorgung in Luxemburg hat prima geklappt: Rettungswagen und Hubschrauber waren sehr schnell zur Stelle. Auch die Polizei (mit Alkohol-Testgerät) war schnell zur Stelle.

Wie so oft - Fahrzeug und Ausrüstung tragen ihren Teil zum Unfall bei. So eine Harley ist ein ziemlich gefährliches Teil: null Schräglagen-Reserven, wenn man mal eine Kurve unterschätzt hat, schwer, schlecht zu lenken und mit dem ganzen Anbaukram im Falle eines Abstiegs auch noch ein ziemliches Verletzungsrisiko. Dazu kommt, dass die "angemessene" Chopper-Kleidung wenig Schutz bietet. Die Gesichtsverletzung hätte sich unser holländischer Kollege mit einem Integralhelm sicher ersparen können. Wenigstens hatte seine Jacke einen kleinen Rückenprotektor, der wohl schlimmere Verletzungen verhindert hat.

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Samstag, 25. März 2000

Dia-Abend der Afrika-Fahrer

Am 24.3.2000 war Dia-Abend der Afrika Fahrer in Marl. Stephan Rämisch und Ralf Deinl zeigten ihre Dias bis gegen halb drei nachts. Beide hatten tolle Fotos gemacht. Der Abend war fast so anstrengend wie die Afrika-Tour selbst. Bis auf Hans Roesch und Annette Stentrup waren alle da.  Schade, dass die beiden es nicht geschafft haben! Es gab wunderschöne Bilder, original Drinks aus Südafrika  und die Erinnerungen kamen schnell wieder. Und eines ist sicher: Neuseeland ruft uns alle!

Wir werden auf jeden Fall noch mal einen Dia-Abend für alle Interessierten machen.

Stephie Kliche wieder aus dem Krankenhaus entlassen

Stephie Kliche ist wieder zu Hause. Zwar noch an Krücken, aber wenigstens einigermaßen wohlauf. Weiterhin gute Besserung! Die Pfalz an Ostern auf der neuen 1150 GS ruft!

Vortour von Peter Westenhoff in Luxemburg

Gott sei Dank, es hat mal geklappt: zwei Tage frei unter der Woche! Einfach mal wieder aufs Motorrad und ab. Ich war beim Nachbarn und hatte das Land zwei Tage fast für mich alleine. Keine Staus, kein Verkehr, keine Termine. Nur wunderschöne kurvige Sträßchen und der Vorfrühling. Zwei Tage mit fast 1000km in Eifel, Luxemburg und Belgien. Die 1150er und ich haben uns wieder aneinander gewöhnt. Anfangs sind wir ein bisschen gegeneinander statt miteinander gefahren. Aber jetzt läuft es wieder rund. Ich habe ich sie zuerst ziemlich häufig runtergeschaltet, fast wie einen Einzylinder. Das mag der Dicke aber gar nicht gerne und wird unruhig. Genauswenig ist es nötig, mit höheren Drehzahlen zu fahren. Schließlich hat die 1150er ja wirklich genug Druck in allen Drehzahllagen. Also: schnell die ewige Rauf- und Runterschalterei auf der F650 in Afrika vergessen. Reichlich Power war wieder angesagt - Surfen auf der Drehmomentwelle. Der bärenstarke Motor und das Superfahrwerk zaubern mir ein permanentes Lächeln ins Gesicht. Ein richtiger schneller Raumkreuzer für lange Touren. Die BMW 1150 GS ist (fast) jede Mark wert - Spaßfaktor 95% - Tendenz steigend.

Ergebnisse: 

Aufzählung die Übernachtungsmöglichkeit für die Luxemburg-Tour steht. Wir übernachten im Hinkelshof. Mal sehen, wie das so wird.
Aufzählung Luxemburg ist noch viel besser als ich es in Erinnerung hatte! Die Eifel ist ein Traum, vor allem, wenn niemand unterwegs ist. Ich werde ab sofort öfter versuchen, mal unter der Woche einen oder zwei Tage zu verschwinden.
Aufzählung Die 1150er ist ein Traum von einem Reisemotorrad - aber mit kleinen Mängeln: 
Das Getriebe schaltet sehr schlecht vom 4. in den 5. Gang - da hilft nur Vorbelasten des Schalthebels.  Manchmal springt der Gang auch wieder raus. Weniger spaßig. Eventuell kann ein anderes (und/oder mehr) Getriebeöl Abhilfe schaffen. Ein Fall für BMW.
Die Batterie ist vermutlich defekt: den ganzen Tag gefahren, 2-3 mal angehalten, abends getankt und dann wird das ABS nicht mehr initialisiert. Genau so morgens nach einer Nacht in der Hotelgarage. Einfach nicht genug Spannung. Hat BMW am falschen Ende gespart und eine zu kleine Batterie eingebaut? Der Händler wird's richten.
Der Hauptständer setzt links relativ früh auf, es kratzt unten irgendwo, vor allem auf kleinen, unebenen Sträßchen. Ich habe deswegen das Federbein härter eingestellt, mal sehen, ob es hilft.
Der Tank könnte etwas größer sein und später die Reserve anzeigen. Im Schnitt habe ich 5,8 Liter gebraucht. Etwa einen halben Liter mehr als mit der alten 1100GS, liegt aber vielleicht noch an der Einfahrphase. Der Sprit reicht so gerade mal für ca. 400 km. Reserveleuchte aber immer schon bei ca. 310 km. Und wie wäre es mit dem großen Tank von Touratech? Oder noch schöner mit einem Paris Dakar Sondermodell von BMW mit mehr Sprit, leicht demontierbarem Kat, superbequemer Einzelsitzbank und fernreisetauglichen, robusten Koffern, die aber nicht aussehen wie Alukisten vom Baumarkt? Mal sehen. Vielleicht gewinnt ja nächstes Jahr ein Boxer die Dakar-Rally und es gibt mal wieder eine richtige Paris-Dakar wie meine alte 100GS. Oder vielleicht baue ich sie mir selbst so um, wie ich sie haben will. Touratech lässt grüßen.
Aufzählung Ich werde mir ein Garmin GPS leisten, um die Streckenführung besser nachvollziehen zu können und mir die Tourenplanung zu erleichtern. Erfahrungen damit (GPS und entsprechender Software für die Tourenplanung zusammen mit dem GPS) sind herzlich willkommen.
Aufzählung Die neue Maschine inspiriert mich zu einer neuen Seite: Erfahrungen und Mängel verschiedener Motorräder. Demnächst mehr auf dieser Homepage. Wer mit seiner Maschine mitmachen möchte, soll sich bitte melden unter mail(a)buckeltourer.de.

 

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Freitag, 10. März 2000

Die nächsten Stammtischtermine

Der Stammtisch der Buckeltourer findet jeden zweiten Mittwoch im Monat statt. Wir treffen uns immer um 19 Uhr in der Jugendherberge Duisburg-Wedau bei unserem Freunden Karin und Werner Malik. Die nächsten Termine sind 

Pfalztour an Ostern restlos belegt

Wie nicht anders zu erwarten: die Pfalztour an Ostern ist inzwischen restlos voll. Sorry, aber wir können Interessenten nur aufs nächste Jahr vertrösten. Oder wie wäre es mit der Luxemburg-Tour an Fronleichnam? Erfreulich ist, dass sich auch dieses Jahr wieder viele neue Leute für die Tour interessiert haben. Wir werden sicher viel Spaß haben!

Sicherheitstrainings - noch Plätze frei

Für die beiden Sicherheits-Intensivwochenenden im April sind noch einige Plätze frei. Immer klarer wird uns auch aus Feedbacks, wie wichtig diese Trainings für die Teilnehmer sind. Hier zwei Auszüge aus e-Mails, die ich von Teilnehmern des letzten Jahres erhalten habe:

Richard Nickodemus schrieb:

.... gestern haben ein Kumpel und ich eine kleine Odenwaldtour gemacht (HD, Wilhelmsfeld, Waldmichelbach, Marbachstausee, Buckelwirt, Eberbach, Schönau, Schriesheim).

Auf den letzten Metern des Zusammenfahrens, sprich bis sich unsere Wege trennten, mussten wir erste Hilfe leisten und dank des wirklich erstklassigen Trainings lief es auch wirklich gut ab. Es wurde wirklich alles von uns abverlangt, deshalb nochmals danke auch an den Trainer, wie hieß er jetzt jetzt noch mal? Ich hoffe nur das unsere Bemühungen nicht für die Katz waren, den der Typ sah nicht sehr gut aus.....

Der Trainer heißt Michael Poppe, ist Ausbilder für Rettungsassistenten und wird das Training dieses Jahr für uns wieder machen. Vielen Dank noch mal, Michael!

Dirk Reick schrieb nach der letzten Buckeltour:

... und ich jetzt mal etwas Zeit habe um über gewisse Dinge nachzudenken, bin ich doch sehr überrascht was uns diese Buckeltour (Klaus, Wolfgang und mir) so gebracht hat. Die Anfahrt zur Jugendherberge Morsbach hatten wir ja auch schon über kleine Straßen gewählt, und sogar eine Schotterstraße war dabei.( ungewollt muß ich zugeben) Für den Rückweg hatten wir dann eine ähnliche Strecke gewählt, das tolle Wetter ließ uns da wohl auch keine andere Wahl.
Den Unterschied zur Anreise bemerkte ich schon nach den ersten Kilometern, es lief alles einfach viel runder, auch bei Wolfgang wo ich schon so einige mal nach einer Linkskurve angst hatte in den Rückspiegel zuschauen ist der Erfolg wirklich fast unglaublich. (da habt Ihr wirklich ganze Arbeit geleistet) und ich denke das sich bei mir auch so einige Macken gelegt haben. Auch das Sicherheitstraining vor allem das üben mit der Vollbremsung gibt mir doch sehr zu denken, das man doch gerade auf der Autobahn ein wenig mehr Sicherheitsabstand einkalkulieren sollte....

So in etwa ist es uns selbst ergangen, als wir an den Trainings und Ausfahrten in Tübingen und Morsbach teilgenommen haben. Klar ist aber eines: einmal Üben genügt nicht. Auch für "alte Hasen" gilt: ein Sicherheitstraining sollte jedes Jahr vor Beginn der Saison auf dem Programm stehen. Hier noch mal die Informationen dazu:

Wer Interesse an an den Trainings hat, möchte sich bitte umgehend melden.

Reitunfall von Stephie Kliche

Wer traut schon einem Vierbeiner, der nicht bellt und nicht miaut und größer ist als ein Hamster? Stephie Kliches "Puschel" war wohl etwas nervös und hat die Reiterin vor dem Reitstall abgeworfen. Resultat: Krankenhaus. In vier Wochen soll der Bruch am Beckenringknochen wieder soweit in Ordnung sein. Hoffentlich klappt das mit der Pfalztour an Ostern. Gute Besserung von den Buckeltourern!

Zweiter Stammtisch 2000 in der Jugendherberge Duisburg

Am Mittwoch, den 8. März 2000 war mal wieder Stammtisch in Duisburg. So langsam gewöhne ich mich an die wunderbaren Essen mit den tollen Salaten von Karin Malik. Insgesamt waren 11 Leute da, erfreulicherweise viele neue und ein ganz altes Gesicht, das sich lange nicht mehr hat sehen lassen. Noch mal stand die Afrika-Tour im Mittelpunkt. Das Thema ist wohl auch noch lange nicht durch. Wir werden wohl eine eigenen Afrika-Abend machen.

Wo ist eigentlich der Frühling?

kleine Straßen in den Pyrenäen
Pyrenäen:
kleine Sträßchen - Superasphalt
Guggenheim Museum in Bilbao
Bilbao 2000:
Guggenheim Musem mit Blumenhund

Der Frühling ist in Südeuropa allerorten schon zu spüren. 
Auf einer kleine Tour in den Süden haben Doris Peleikis und Peter Westenhoff mal nachgesehen, wo er denn bleibt. Allerdings nicht per Motorrad, sondern per Golf TDI. Kälte und Regen bis Lyon, ab dann wurde es rasend schnell besser: In Narbonne waren es schon 16 Grad. Bei wunderschönem Wetter sind wir bei Rosi Tschöke im Maison las Clauzes in Moux eingelaufen. Dort beginnt gerade die Motorradsaison, die ersten Gäste kamen mit uns an. Am nächsten Tag ging's längs der Pyrenäen über Carcassonne und Lourdes nach Oloron Ste-Marie. Den Tag darauf nach Bilbao zum Guggenheim-Museum - 24 Grad und strahlender Sonneschein zur Übernachtung nach Arachon. Am nächsten Tag zurück durch Frankreich auf Autobahn und Nebenstraßen an der Loire entlang bis nach Lothringen. 
Fazit: der Frühling kommt. Gut zu wissen. Und wir haben eine schöne Motorradtour längs der Pyrenäen zusammengestellt. Und viel Spaß hat es gemacht - bei unserer Blitztour in den Frühling.

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Samstag, 20. Februar 2000

Erster Stammtisch 2000 in der Jugendherberge Duisburg

Am Mittwoch, den 16. Februar 2000 fand der erste Stammtisch dieses Jahres in der Jugendherberge Duisburg statt. Insgesamt waren 15 Leute da. Von den acht Afrikafahrern waren fünf gekommen und die Wiedersehensfreude war groß.  Die 5 Wochen haben uns doch irgendwie zusammengebracht. 
Karin Malik hat uns ein wunderbares Abendessen gekocht und anschließend haben wir uns Stephie Kliche's Afrika-Album angesehen - ganz wunderbar gemacht. Die Bilder sind echt toll geworden. Werner Malik berichtete Interessenten von seiner geplanten Tour nach Irland vom 26.5. - 6.6.2000. Man merkt es: die Vorfreude auf die Saison 2000 wächst.
Der nächste Stammtisch findet am 8. März - Aschermittwoch - wieder in Duisburg statt. Es wird eventuell Dias der Afrika-Tour geben.

Herbsttreffen und Jahreshauptversammlung der Buckeltourer auf Burg Bilstein

Buckeltourer im Hof von Burg Bilstein
Wunderschöner Spätherbst:
mal wieder Glück gehabt mit dem Wetter. Kalt aber wunderschön.

Am 14. - 16. Oktober 1999 fand das Herbstreffen der Buckeltourer mit Jahreshauptversammlung auf Burg Bilstein im Sauerland statt. Fast 30 Buckeltourer waren da. Wie im Herbst üblich eine kombinierte Veranstaltung aus Ausfahrt, Geburtstagsfeier und Hauptversammlung des Vereins

Mit dem Wetter hatten wir unglaubliches Glück. Strahlender Sonnenschein, aber schon ziemlich frostig. Die Jugendherberge ist klasse, die Herbergseltern sehr nett. Wir kommen bestimmt wieder. 

Moderatorentreffen am Nürburgring

Moderatoren auf der Tribüne
Renntag am Ring:
je oller, je doller - von wegen Oldtimer!

Die Moderatoren der Buckeltourer haben sich anläßlich der Classic Trophy vom 1. - 3. Oktober 99 am Nürburgring getroffen und eine Nachbesprechung für 1999 durchgeführt und die Planungen für 2000 begonnen. Karten gab es dankenswerter Weise von meinem Arbeitgeber, der Mannheimer Versicherung, die ein Sponsor der Veranstaltung ist. Das Wetter war zwar lausig und kalt, aber die Rennen waren toll. Die Termine für 2000 wurden in Grundzügen festgelegt und es wurde über Probleme des Jahres 1999 und mögliche Lösungen gesprochen. Stefan Rämisch hat sich bereit erklärt, als Moderator mitzuarbeiten. Im Jahr 2000 werden wir dadurch das Programm erweitern können. Er arbeitet bei der Luxemburg-Tour mit.
Beim Rennen gab's viele interessante Eindrücke, vor allem im Fahrerlager. Wunderschöne Rennwagen werden hier gezeigt und gefahren - aber nicht im Schongang. Besonders haben mich die "Veritas" beeindruckt. Diese zeitlose klassische Form ist einfach genial. Zurück ging's bei besserem Wetter durch die Eifel - mit der neuen 1150 GS das reine Vergnügen.

Neue Motorräder bei den Buckeltourern

die neue 1150GS
1150GS - the next generation:
Mitte Oktober im frostigen Sauerland

1150 GS - the next generation
In der BMW-Niederlassung Mannheim gab es personelle Veränderungen - Klaus Seitz-Jebsen verläßt BMW und geht zu Audi. Zum gleichen Zeitpunkt kam die deutsche Antwort auf die Varadero in die Motorradzeitschriften. Faszination pur. Zum ersten Mal habe ich ein Motorrad gekauft, ohne es auch nur gesehen zu haben. Schweren Herzens habe ich meine 1100 GS in Zahlung gegeben - aber das Angebot von Klaus war einfach zu gut.  Die 1100er - Jakob - war Klasse und hat mich nie im Stich gelassen. Aber so einen Preis würde ich dafür nie mehr bekommen. Also schweren Herzens ans Eingemachte und tschüs Jakob. Die neue GS habe ich am 1. Oktober in Mannheim abgeholt - pünktlich zum Moderatorentreffen am Nürburgring. Natürlich in "meiner" Farbe: schwarz mit schwarzem Motorblock.
Es ging gleich durch Pfalz, Hunsrück und Eifel an den Ring. Nach den ersten Kilometern war völlig klar: die neue GS kann alles besser als die alte: der Motor ist noch besser, das Fahrwerk ist noch exakter und macht Kurven noch schöner, der 6. Gang macht noch entspannteres Fahren auf der Autobahn möglich, die Bremsen sind ein Gedicht - endlich ein prima Druckpunkt. (Und seit der Afrika-Tour  gibt es auch einen Namen: "Shawu".)
Eigentlich wollte ich die Damen und Herren Moderatorenkollegen damit überraschen - aber zu meiner Überraschung war ich nicht der erste, den Stefan und Susanne Rämisch hatten schon vor mir zugeschlagen: Stefan kam zum Treffen mit einer 1150GS in Silber. Da hat er mich aber ziemlich überrascht. Dazu kam Überraschung Nummer 2: Susanne Braun hat das gleiche Teil in Orange gekauft. Sauber! Dann Überraschung Nummer 3: Moderatorin Stephie Kliche kündigte an, daß sie nach der Afrika-Tour ebenfalls eine GS bekommen würde - da waren es schon die vierte. Wo soll das enden....

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Sonntag, 20. Juni 1999

Noch freie Plätze bei der Buckeltour 1999

Bei der siebten Buckeltour 1999 sind noch einige Plätze frei. Wer noch mitmachen möchte, sollte sich schnell bei uns melden. Hier gibt's die Infos.

Johannes Stentrup in der Ausbildung zum Sicherheitstrainer

Johannes Stentrup hat in diesem Jahr viel Freizeit geopfert, um für die Buckeltourer etwas zu tun. Er macht zur Zeit eine Ausbildung zum Motorradsicherheitstrainer. Und das kostet nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld. Den größten Teil der Ausbildung hat Johannes inzwischen absolviert. Und dabei gelernt einiges gelernt. Bald werden die Buckeltourer den ersten eigenen Trainer in ihren Reihen haben. Weitere werden sicher folgen.

Neue Moderatorin bei den Buckeltourern

Stephanie Kliche
Stephanie Kliche
die neue Moderatorin bei den Buckeltourern.
Stephanie Kliche ist die neue Moderatorin bei den Buckeltourern. Bei der Freizeit für Anfänger und Wiedereinsteiger fuhr sie zum ersten mal mit vor. Alle hatten viel Spaß, vor allem ihre Gruppe. Es hat hervorragend geklappt und alle sind sich einig: eine gute Wahl. Danke Stephie!
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Sonntag, 18. April 1999

Neue e-Mail Adresse:

Die Buckeltourer habe eine neue e-Mail Adresse: mail@buckeltourer.de
Bitte die Adressbücher entsprechend ändern.

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Sonntag, 7. Februar 1999

Rotznasentreffen 1999 fällt aus

Sorry, das Rotznasentreffen 1999 vom in Duisburg muss leider ausfallen. Es haben sich nur 11 Leute dafür gemeldet. Und das reicht einfach nicht. Mal sehen... wir versuchen das eventuell nächstes Jahr wieder.

Hier geht's zu den Neuigkeiten aus 1998

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